Das Organisationsteam des MSC Frickenhausen e.V. hat für beide Tage zwei Sektionsgruppen mit jeweils neun Sektionen vorbereitet, die pro Tag dreimal zu durchfahren sind.
Den Fahrerinnen und Fahrern steht an beiden Tagen eine Fahrzeit von fünfeinhalb Stunden zur Verfügung, um alle 27 Sektionen zu absolvieren.
Sieger in der Klasse 5 am Samstag ist Paul Seitz vom TuS Fürstenfeldbruck!
Schlamm, Strafpunkte und ein südbayerischer Mannschaftssieg – ein außergewöhnliches Trial-Wochenende in Frickenhausen!
Das hat die Trialwelt in dieser Form schon lange nicht mehr gesehen! Ein Blick auf die Ergebnislisten sorgte am vergangenen Wochenende bei so manchem Trialfan für großes Staunen. Selbst bei den Zuschauern, die das Geschehen von zu Hause über die Live-Ergebnisse auf Trial-Sport-Live verfolgten, kamen Zweifel auf: Liegt hier vielleicht ein technischer Fehler vor oder werden tatsächlich so viele Strafpunkte gesammelt?
Doch die Ergebnisse waren tatsächlich Realität!
Der MSC Frickenhausen hatte auf einem tollen Gelände eine bestens organisierte Veranstaltung vorbereitet. Was allerdings niemand beeinflussen konnte, waren die besonderen Bodenverhältnisse. Das Gelände befindet sich in einer ehemaligen Ziegelei – und was passiert, wenn Lehm auf reichlich Regen trifft, konnten die Teilnehmer an diesem Wochenende hautnah erleben.
Die ohnehin schon langen und anspruchsvollen Sektionen verwandelten sich stellenweise in nahezu unüberwindbare Herausforderungen. Rutschiger Untergrund, tiefer Matsch und kaum noch vorhandene Traktion machten es den Fahrerinnen und Fahrern unglaublich schwer. Umso beeindruckender war es, mit welchem Kampfgeist und welcher Ausdauer sich die jungen Trialsportler diesen Bedingungen stellten. Trotz zahlreicher Rückschläge wurde nicht aufgegeben, sondern bis zum Schluss gekämpft. Nach drei kräftezehrenden Runden waren viele zwar völlig erschöpft, aber sicherlich auch froh, diese außergewöhnliche Herausforderung gemeistert zu haben. Mit der Hoffnung auf etwas entschärfte Sektionen gingen die Teilnehmer am Sonntag erneut motiviert an den Start. Leider brachte auch der zweite Veranstaltungstag kaum Erleichterung. Der nachlassende Regen verbesserte die Bodenverhältnisse keineswegs – ganz im Gegenteil! Der immer stärker aufgeweichte Lehmboden und das weiterhin hohe Schwierigkeitsniveau sorgten erneut für außergewöhnlich hohe Strafpunktzahlen.
Starke südbayerische Ergebnisse beim ADAC Bundesendlauf
Aus südbayerischer Sicht war es besonders erfreulich, dass der ADAC Südbayern auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Fahrerinnen und Fahrern beim Bundesendlauf vertreten war. Und trotz der extrem schwierigen Bedingungen gab es einige richtig schöne sportliche Erfolge zu feiern!
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